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Woran lassen sich Werke des Impressionismus erkennen? Wir stellen Ihnen diese Strömung der modernen Kunst und ihre Merkmale genauer vor.

Der Impressionismus: Entstehung und Wirkung

Der Impressionismus ist eine Stilrichtung der Kunst des 19. Jahrhunderts, der sich durch stimmungsvolle Darstellung flüchtiger Momentaufnahmen auszeichnet. Das revolutionäre am Impressionismus ist, dass die Künstler anfingen ihre Wahrnehmung zu beobachten.

Der Name der Stilrichtung ist dabei auf das 1872 entstandene Landschaftsbild Claude Monets mit dem Titel „Impression, soleil levant“ zurückzuführen. Seine Blütezeit erlebte der Impressionismus in den Jahren 1863 – 1883. In den folgenden Jahren des 19. Jahrhunderts breitet sich der Impressionismus in weiten Teilen Europas aus.

Der Impressionismus hatte einen sehr starken Einfluss auf die nachfolgenden Kunst-Stilrichtungen. Noch zur Zeit des Expressionismus blieben viele Künstler ihr Leben lang dem Impressionismus treu. Der Begriff Impressionismus wurde auch auf bestimmte Stilrichtungen in der Musik, in der Literatur, im Film und in der Fotografie übertragen.

Woran erkennt man impressionistische Bilder?

Zu den gängigen Motiven des Impressionismus zählten unter anderem Landschaftsszenarien mit bäuerlichem Personal oder Spaziergängern, lichtdurchflutete Boulevardszenen mit elegant gekleideten Damen, Darstellungen von Tänzerinnen und von Frauen bei der Toilette, Blumenverkäuferinnen, Restaurantvorgärten, Flusslandschaften und Küstenstreifen.

Kennzeichnend für die impressionistische Malweise ist die Abkehr von der konventionellen Ateliermalerei und den starren Lehren der Kunstakademien. So ließ man den streng formalen Bildaufbau und die Zentralperspektive hinter sich und wendete sich weitgehend den hellen, freundlichen Farben zu.

Charakteristisch für den Impressionismus sind die offenen Kompositionen, die durch relativ kleine, dünne, aber sichtbare Pinselstriche entstehen, sowie die Betonung der genauen Darstellung des Lichts in seinen sich verändernden Qualitäten. Die Natur wurde in der impressionistischen Malweise begreifbar und erfassbar wiedergegeben, aber nicht in der bis dahin üblichen naturalistischen Art, sondern in einer, die Konturen auflösenden Technik.

Welche Künstler zählen zum Impressionismus?

Der Impressionismus entstand aus einer Gruppe von in Paris lebenden Künstlern, deren Einzelausstellungen sie in den 1860er und 1870er Jahren bekannt machten. Der Begriff Impressionismus stammt von dem Französischen „impression“ und bedeutet „Eindruck“.

Bekannt geworden ist der Ausdruck Impressionismus durch den Kritiker Leroy, der das Wort in der Zeitschrift Charivari 1874 abwertend in Verbindung mit den in einer Ausstellung im Atelier Nadar präsentierten Gemälden verwendete. Jahre zuvor schon wurde die impressionistische Malweise von den Hauptvertretern Claude Monet, Edouard Manet und Edgar Degas geprägt.

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