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Woran lassen sich Pop-Art-Werke erkennen? Wir stellen Ihnen diese Strömung der modernen Kunst und ihre Merkmale genauer vor.

Pop-Art: Entstehung und Entwicklung

Die moderne Kunstrichtung der Pop-Art entstand ab Mitte der 1950er Jahre nahezu parallel in Großbritannien sowie in den USA, wo sie als Gegenentwurf zum in Europa vorherrschenden abstrakten Expressionismus gesehen werden konnte. Die Pop-Art erlangte in den Folgejahren internationale Anerkennung und feierte ihren Höhepunkt in den 1960er Jahren. Der Begriff der Pop-Art kann zum einen als Abkürzung für „popular art“ (aus dem Englischen popular: beliebt) und zum anderen in Bezug auf das englischsprachige Wort „pop“ (Knall) verstanden werden.

Woran sich Pop-Art-Werke erkennen lassen

Die Pop Art verbindet Kunst und Alltag miteinander. Elementares Merkmal der Pop Art sind die oftmals trivialen Motive, bekannt aus alltäglichem der Populärkultur, Medien und Werbung. Die verwendeten Motive werden dabei aus ihrem ursprünglichem Kontext gerissen, isoliert und in somit in ihrem Bedeutungsgehalt verändert. Zahlreiche Künstler verwendeten Werbeartikel, Reklametafeln, Comic-Hefte, Fotografien und Illustrierte als Gestaltungsvorlagen für ihre Arbeiten. Dabei besticht die Pop-Art durch eine flächige, plakative und illustrative Malweise in Verbindung mit extremer Farbigkeit.

Auf oftmals großflächigen Formaten stellten die Pop-Art Künstler unter Verwendung von Primärfarben in einer sachlich distanzierten Darstellung populäre Produkte, Logos, Stars und Comics mit einer werbeästhetischen Bildsprache dar. Pop-Art will somit das Massentaugliche zur Kunst erheben und bewahrt sich dabei zugleich einen ironischen Unterton, der als Kritik an der Konsumgesellschaft begriffen werden kann.

Welche Techniken kommen bei der Pop-Art zum Einsatz?

Beliebte Darstellungsform der Pop-Art war die serielle Reihung der jeweiligen Motive, mit welcher zugleich die vorherrschende Massenproduktion des Industriezeitalters zum Thema dieses Kunststils wird. Vervielfältigungstechniken wie die Druckgrafiken des Siebdrucks und Offset galten deshalb zu den beliebten Gestaltungsverfahren der Pop-Art. Weitere häufig verwendete Techniken und Medien waren die  Malerei, Grafik, Collage, Fotomontage, Assemblagen, Skulptur, Objekte und Installationen.

Zu den bedeutendsten Vertretern der Pop-Art zählen Roy Lichtenstein, Andy Warhol, Jasper Johns, Robert Rauschenberg, Richard Hamilton, Tom Wesselmann, James Rosenquist und Claes Oldenburg.

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