Jetzt schätzen lassen

Wenn es an der Zeit ist, dass man sich von einem Kunstgegenstand trennen will oder muss, gilt es wachsam zu sein, denn es gibt eine Vielzahl von Aspekten und Faktoren, die für einen erfolgreichen Verkauf berücksichtigt werden müssen. Dieser Abschnitt verschafft einen Überblick, worauf beim Kunstverkauf zu achten ist, wie sich Fehler vermeiden und die Chancen auf einen möglichst hohen Erlös verbessern lassen.

Bestandsaufnahme: Was für einen Kunstgegenstand habe ich vorliegen?

Nicht immer ist der Eigentümer eines Kunstgegenstands ein Experte in Sachen Kunst verkaufen, z.B. im Falle einer Erbschaft, und weiß zunächst einmal gar nicht, was er da vor sich hat. Um eine Vorstellung vom Wert zu bekommen, lohnt es sich, das Werk von einem Sachverständigen schätzen zu lassen. In diesem Zuge können bereits zwei wichtige grundsätzliche Fragen beantwortet werden: Zum einen wird das Werk auf seine Echtheit überprüft, zum anderen kann dessen Relevanz in der Kunstgeschichte bestimmt werden sowie eine Bewertung erfolgen und auf dieser Basis ein Schätzpreis festgelegt werden. Außerdem kann ein Experte erste Empfehlungen geben, ob es sinnvoll, nötig oder vielleicht sogar von Nachteil sein kann, ein Kunstwerk restaurieren zu lassen. Darüber hinaus empfiehlt sich eine intensive Recherche zur Geschichte des Kunstwerks, denn die Provenienz, d.h. die Liste der Vorbesitzer sowie eine mögliche Ausstellungshistorie, also die Sammlungen und Museen, in denen das Werk gezeigt wurde, können sich auf den Verkaufspreis auswirken. Beispielsweise können prominente Namen unter diesen Angaben unter Umständen für einen höheren Erlös sorgen. Vielleicht kommt so aber auch zutage, dass das Werk schon öfter angeboten wurde und auf dem Markt bereits als verbrannt gilt.

Den Kunstverkauf planen: Wann, wie und wo soll das Werk veräußert werden?

Möglichkeiten, Kunst zu verkaufen, gibt es viele – vom Privatverkauf über professionelle Kunsthändler und Galerien bis zu Auktionshäusern. Ein Verkäufer sollte sich gut überlegen, wem er das Werk anbieten will, denn jede Verkaufsform hat potenzielle Vor- und Nachteile. Wählt man zum Beispiel das Auktionshaus zu groß, könnte das Objekt untergehen und nicht verkauft werden, wählt man es aber zu klein, könnte der Höchstpreis verfehlt werden. Auch ob man national oder international Kunst verkauft, kann Folgen haben, zum Beispiel zusätzliche Kosten bei Kunsttransport oder Zölle. Ebenso sollte der Zeitpunkt der Veräußerung sorgsam gewählt werden, da sich Trends und Entwicklungen auf dem Kunstmarkt oder das Renommee eines Künstlers, aber auch globale Ereignisse in der Wirtschaft, auf dem Finanzmarkt oder in der Politik auf das Käuferverhalten auswirken können. Steht gar eine komplette Kunstsammlung zur Disposition, lohnt sich die Überlegung, eventuell einzelne Werke aus der Sammlung herauszulösen. Auch hier muss man im Einzelfall entscheiden, ob ein Einzel- oder Komplettverkauf am sinnvollsten ist.

Abwicklung des Verkaufs

Bei Verkaufsabschluss liegt immer das Hauptaugenmerk zunächst auf dem Preis, doch es gibt noch weitere Aspekte zu beachten, denn bei jeglichem Verkauf – unabhängig ob privat oder über eine Auktion – können mitunter nicht unerhebliche Nebenkosten entstehen. Daher ist es ratsam, sich vorher über sämtliche Verkaufskonditionen im Klaren zu sein, zum Beispiel über Versicherungen sowie möglicherweise anfallende Steuern und Abgaben. Um Beschädigungen und damit eine Wertminderung zu vermeiden, sind vor allem die Planung des Transports (inklusive einer Abschätzung der Transportkosten) und die Klärung der Lagerung unabdinglich. Bei Verkäufen ins Ausland sollte man sich zudem über die Rechtslage im fraglichen Land informieren.

Eine lange Liste an Aufgaben, die es beim Kunstverkauf abzuhaken gilt. Das Team von Kunstschaetzen.de unterstützt Sie gern bei einem gewünschten Verkauf mit einer fundierten Expertise auf Basis einer jahrzehntelangen Erfahrung auf dem Kunstmarkt sowie einem weitreichenden Netzwerk.

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